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Winter Wellness für zu Hause – So geht’s

von Dr. Oetker-Team - Kategorie: Allgemeines, Inspiration - 19. Februar 2010

Wenn draußen winterliche Temperaturen herrschen, dann sollte man Körper und Seele etwas Gutes tun. Wie wäre es mit einem entspannenden Bad und einer wohlriechenden Creme? Wie Sie Badesalz und eine Creme ganz einfach selber herstellen können, werden Sie im Folgenden erfahren.

Von unserem Rezeptwiese-Mitglied Sodalith53 kommt eine Anleitung für selbstgemachtes Badesalz. Dazu schreibt Sie:

“eigene Badezusätze – je nach Lust und Laune – selbst herstellen,
Wellness pur. Auch ein tolles und willkommenes Geschenk. Man
kann dem Salz auch die passenden getrockneten Blüten beifügen,
sehr dekorativ.”

Für das Grundrezept des Badesalzes benötigen Sie:

  • 100 Gramm reines Meersalz (auch “Totes-Meer-Salz”)
  • 10 Tropfen reine ätherische Öle

Badesalz „Positive Stimmung“, auf 100 g Salz:

  • 4 Tropfen Lavendelöl
  • 4 Tropfen Ylang Ylang
  • 2 Tropfen Jasminöl

Badesalz „Entspannung“, auf 100 Gramm Salz:

  • 4 Tropfen Lavendelöl
  • 4 Tropfen Geraniumöl
  • 2 Tropfen Basilikumöl

Badesalz „Entgiftung“, auf 100 g Salz:

  • 3 Tropfen Rosmarinöl
  • 3 Tropfen Geraniumöl
  • 2 Tropfen Wacholderholzöl
  • 2 Tropfen Zitronenöl

Das Meersalz geben Sie in ein gut verschließbares Gefäß (ein Schraubglas) und beträufeln es mit 10 Tropfen naturreinem ätherischem Öl. Dann verschließen Sie das Glas gut, schütteln es und lassen es ein paar Tage stehen. Schon fertig. Jetzt können Sie das Badesalz dem Badewasser hinzufügen und die Wirkung der Öle genießen.

Nach dem Baden sollte man die Haut eincremen.

Dazu passt das Rezept für „Creme gegen trockene/rissige Hände“ von Anoubis. Bei diesem Rezept handelt es sich ursprünglich um ein Hobbythek- Rezept, welches von Anoubis abgeändert wurde.

Handcreme

Für die Creme brauchen Sie die folgenden Zutaten:

  • 90 ml feuchtigkeitsspendende Handcreme (oder eine Basiscreme)
  • 10 ml Teebaumöl (Melaleuca alternifolia)
  • einige Tropfen Lemongras-Öl

Sie geben die Handcreme und das Teebaumöl in eine kleine Schüssel und verrühren beides.  Dies kann etwas dauern, da Öl und Creme sich verbinden müssen. Zum Schluss fügen Sie noch einige Tropfen Lemongras-Öl hinzu, damit die Creme einen erfrischenden Geruch erhält. Nun können Sie die fertige Creme einfach in eine verschließbare Dose abfüllen.

Je nach Bedarf reiben Sie die Hände mehrmals täglich mit dieser Creme ein.

Die Haltbarkeit der selbstgemachten Handcreme hängt davon ab, ob in der verwendeten Basiscreme Konservierungsstoffe enthalten sind. Empfehlenswert ist es nur geringe Mengen von der Handcreme anzurühren  und diese innerhalb von 1-2 Wochen zu verbrauchen.

Haben Sie schon einmal Badesalz oder Creme selber hergestellt? Schreiben Sie uns doch einen Kommentar und berichten Sie von Ihren Erfahrungen.

Ihr Dr. Oetker-Team

Der Beitrag wurde am Freitag, den 19. Februar 2010 um 10:03 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemeines, Inspiration abgelegt. Sie können die Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

3 Reaktionen zu “Winter Wellness für zu Hause – So geht’s”

  1. buerowurm sagt:

    Das sind einfach tolle Rezepte. Die habe ich mir auch sofort ausgedruckt und werde sie mit meinen Mädels ausprobieren. LG Ela

  2. Anoubis sagt:

    Zu meinem Rezept Handcreme möchte ich noch einen Zusatz schreiben! Meiner Erfahrung nach (und auch nachzulesen in den Hobbythek-Büchern) beträgt die Haltbarkeit der Handcreme mind. 1-2 Monate! Aber da Teebaumöl ja auch eine antibakterielle Wirkung hat, sollte die Haltbarkeit darüber hinaus allerdings auch kein Problem sein! Zur Verwendung kommt hier das ätherische Öl des australischen Teebaumes. Teebaumöl wirkt antibakteriell, antimykotisch, antiviral, entzündungshemmend, juckreizstillend, kühlend und schmerzlindernd. Da Teebaumöl selbst die Haut eher austrocknet, wird das Öl hier mit einer fettigen Hand- bzw. Basiscreme vermischt. Bei trockener Haut an den Armen oder Beinen verfahre ich auf die gleiche Weise mit einer Bodylotion. Diese wird 2x täglich auf die betroffenen Körperpartien aufgetragen, bis eine Besserung eintritt. Dann kann auf 3-4x wöchentlich reduziert werden. LG Anja

  3. Mondhexe sagt:

    Ich bastel mir schon seit einigen Jahren aus dem Buch “Ätherische Öle” aus dem GU-Verlag meine Gesichtscreme. Das Rezept lässt sich auch gut verdoppeln oder verdreifachen. Da sowohl meine Ma, als auch meine Schwiegerma mir diese Creme förmlich aus den Händen reißen, nehme ich sogar die vierfache Menge…;-) Das folgende Rezept bezieht sich aber auf die einfache Menge.

    30 ml Jojobaöl (oder süßes Mandelöl)
    10 g Lanolin
    3 g Kakao- oder Sheabutter
    3 g Bienenwachs

    Das Basisöl in einem kleinen Topf im Wasserbad auf 60°C erwärmen und Lanlin, die Butter und den Bienenwachs darin auflösen.

    30 ml Rosen- oder Orangenblütenhydrolat ebenfalls auf 60°C erwärmen und dazu geben.

    Den Topf in kaltes Wasser stellen und alles so lange mit einem Stabmixer auf kleinster Stufe rühren, bis die Masse cremig wird.

    Erst kurz vor dem Erkalten Ätherische Öle hinzugeben.

    Bei der Verwendung von Rosenhydrolat empfehlen sich 1 Tropfen Sandelholz, 2 Tropfen Rosenholz und 1 Tropfen Rose.

    Bei der Verwendung von Orangenblütenhydrolat sind folgende Öle stimmiger:
    3 Tropfen Lavendel, 2 Tropfen Neroli und 2 Tropfen Palmarosa oder 4 Tropfen Petit grain, 1 Tropfen Cistrose und 1 Tropfen Zeder.

    Je nach Duftvorliebe eben….

    Viel Spaß und viel Erfolg!

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