Sie haben es sich gewünscht und unser begabtes Mitglied Vintage hat geliefert…

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Das französische Baisergebäck aus Mandelmehl steht laut unserer Umfrage auf Ihrer Wunschliste an erster Stelle und somit freuen wir uns, Ihnen hier eine durch die hübschen Bilder wunderbar anschauliche Schritt-für-Schritt Anleitung präsentieren zu dürfen:

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Damit Ihre Macarons genauso hübsch ausschauen, wie die von Mitglied Vintage, benötigen Sie die folgenden Zutaten:

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2 Eiweiss
90gr. gemahlene Mandeln
150gr. Puderzucker
20gr. feiner Zucker
Lebensmittelfarbe
Tortencreme
Esspapierblümchen
Zuckerstift

Zu allererst schlagen Sie das Eiweiß mit dem Salz bis es weißlich wird und geben dann den Zucker hinzu. Schlagen Sie die Masse so lange weiter bis die Masse ganz steif ist und geben Sie dann die gewünschte Lebensmittelfarbe hinzu:

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Im nächsten Schritt mischen Sie den Puderzucker mit den gemahlenen Mandeln und rühren dann diese Mischung in 3 Teilen mit einem Kochlöffel unter die Eiweißmasse. Ergebnis ist eine entsprechend dickschaumige, klebrige Baisermasse:

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Legen Sie nun das Backblech mit Papier aus und geben Sie den Teig in etwa 2 cm großen Tupfen mit dem Spritzbeutel auf das Blech:

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Dann lassen Sie die Macarons etwa 10-25 Minuten an der Luft antrocknen und backen sie im Anschluss bei 150°C für etwa 12 Minuten  auf der untersten Schiene.

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Kleiner Tipp vom Mitglied: “Klopft das Backblech ein paar Mal auf die Arbeitsfläche. So kann die Luft aus der Masse entweichen und ihr bekommt keine Lufttlöcher!”

Lassen Sie die kleinen Baisergebäcke nach dem Herausnehmen abkühlen und wenden Sie sie dann vorsichtig erst nach ca. zwei Minuten.

Für die Füllung mischen Sie die Sahne entsprechend der Packungsanleitung mit dem Cremepulver und schlagen sie steif. Vintage empfiehlt noch ein wenig Lebensmittelfarbe hinzu zu geben.
Dann streichen Sie das Ergebnis auf die unteren Hälften der Macarons (mit Hilfe zweier Löffel oder einem Spritzbeutel), legen den “Deckel” oben drauf und stellen das Ganze dann noch einmal für mindestens zwei Stunden kalt!
Nun ganz nach Geschmack dekorieren. Ob nun mit Blümchen auf den Deckeln oder Zuckersteuseln am Rand der Creme, das spielt keine Rolle, solange es gefällt!

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Außerdem möchte Ihnen das Mitglied gern noch ein paar Tipps für tolle Fotos mit auf den Weg geben:

“Wie mache ich gute Bilder?
Ich wurde immer wieder gefragt, wie man denn relativ einfach schöne Bilder bekommt, weshalb ich hier einmal ein paar Tipps aufgelistet habe:

  • Licht: Licht ist ganz entscheidend. Fotografiert am besten immer an einem lichtdurchfluteten Ort und mit Tageslicht. Einen Blitz würde ich vermeiden, da es die Tiefen aus dem Bild nimmt und das Licht einfach zu hart ist.
  • Atmosphäre: Was wollt ihr rüberbringen? Stellt euch eine kleine Geschichte zu euren Rezepten vor und entwickelt eine Stimmung. Ihr habt ein Bauernbrot gebacken?! Klasse, denn damit assoziieren die meisten Menschen doch etwas ländlich-rustikales. Ein schweres Holzbrett, ein altes Brotmesser, ein schönes Geschirrtuch und vielleicht noch ein Paar Gerstenhalme vom Feld… Mit ein paar Utensilien kann man eine tolle Atmosphäre schaffen. Kleine Props wie verschiedene Löffelchen, Tassen, Teller und Handtücher helfen schnell dabei und sind auf dem Trödelmarkt für kleines Geld zu erhaschen. Überlegt euch einfach, was ihr mit dem jeweiligen Rezept verbindet.
  • Perspektivenwechsel: Ändert einfach mal die Perspektive. Fotografiert von oben, von rechts, links, schräg oder oder. Probiert euch aus und ändert einmal den Blickwinkel. Nicht jedes Foto muss/kann/wird gelingen, aber beim Ausprobieren lernt man ganz neue Seiten seines Lieblingskuchens kennen.
  • Nachbearbeitung: Niemand ist perfekt und unsere Fotos schon einmal gar nicht. Ein Profi müsst ihr jedoch auch nicht sein und teure Bearbeitungssoftwares sind ebenfalls nicht dringend nötig. Es gibt zahlreiche Bildbearbeitungsseiten im Internet, die keinen Cent kosten, aber dabei helfen, dem Foto das gewisse Etwas zu geben. Probiert mehrere aus und entscheidet dann mit welchem Programm ihr gut zurecht kommt. Wichtig ist dabei vor allem das Zuschneiden der Fotos. Sucht euch einen Fokus im Bild und schneidet unschöne Kanten und Ecken heraus. Das Bild ist euch zu dunkel? Macht nichts, denn durch solche Bearbeitungen kann man auch die Helligkeit aufdrehen, die Schatten verstärken oder oder oder…
  • Hintergründe: Euch gefällt die Küche, das Wohnzimmer oder der Balkon einfach nicht als Hintergrund? Dann nehmt doch einfach Geschenkpapier und benutzt entweder die bunte oder weiße Seite. Tapetenzuschnitte aus dem Baumarkt ersetzen beispielsweise etliche Holztische und sind zudem noch für umsonst zu bekommen.

Habt aber in erster Linie Spaß an der Sache und erlaubt euch Fehler zu machen und zu Lernen!”

Wir finden, die Ergebnisse sprechen für sich…

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Wir bedanken uns herzlich für die tolle Unterstützung!

Viel Spaß beim Nachbacken wünscht
Ihr Dr. Oetker Team